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| Südlich des Äquators |
Welcome in Safariland!
Auf der anderen Erdhalbkugel konnten wir endlich wieder Urlaub machen. Nach 2000 km
Schlamm hatte Gregor im GUERBA
Workshop dem Genossen IFA einen Orden in Form eines neuen Lagers verpasst. So knirschte
der Ostsaurier nicht mehr mit den Zähnen und vertrieb uns auf Safari nicht die wilden Tiere. Aufgrund
unserer steuerfreien "Abgaben" an die zentralafrikanischen Sraßenräuber
konnten wir uns den fahrbaren Hochsitz nicht länger leisten. Wir verkauften das treue
Gefährt an ein hiesiges Safariunternehmen. |

Hast'n Rad ab?
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Wildwechsel
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Nach erfolgloser Suche eines preiswerten 4x4 Untersatzes
schlichen wir in Nairobi auf Mama
Roches Campsite um einen abgestellten VW Bulli mit der Aufschrift "For
Sale" ohne Angabe des Besitzers. Als wir erfuhren,daß dieses Fahrzeug vor 2 Jahren
den gleichen Weg wir wir von Deutschland nach Kenia hinter sich hatte, erlosch unser
Interesse. Unglaublich, das kann nur Schrott sein! |

Abschied an Tiwi Beach
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| Schließlich fanden wir die Fahrzeugschlüssel in einem total raffinierten
Versteck und durchsuchten den Bulli nach Hinweisen auf den Eigentümer. Die
"Vorbesitzer" hatten alles, aber auch alles im Auto zurückgelassen..Zwischen
alten Socken, Ferngläsern und "Kräutern" fanden wir ein Adressbuch. Nach
einer Telefonrecherche wechselte das Fahrzeug den Besitzer, ohne daß Käufer Gregor
und Verkäufer Stift sich jemals zu Gesicht bekamen. |

Zusammen mit Arab
Moy und Jomo Kenyatta unterwegs
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Um die Sache abzurunden:
1998 traf Nadine zufällig in Dakar auf Stift, dem ehemaligen Besitzer des Bullis. Um
eventuellen Reklamationen, in Sachen Zustand des Bullis, zu entgehen, verwies er auf
seinen damaligen Reisepartner Vollo.
Der nahm alle Verantwortung auf sich und muß bis zum heutigen Tage mit Nadine Haus und
Bett teilen. Wie die 1999 geborene Efia einmal den Umstand verkraften wird, daß ihr
Dasein auf einen anonymen Fahrzeugverkauf in Kenia basiert, wird die Zeit zeigen.
Gregor, inzwischen "The Great Master of all Classes", durchquerte noch x-mal
den Schwarzen Kontinent mit immer größeren Fahrzeugen und transportiert jetzt auch auf anderen Erdteilen
reiselusige Angelsachsen, Aussis und Kiwis. |
FAZIT:
Vielen Dank an Philipp (Achmed) und seinen Mitreisenden, mit deren Hilfe wir Ostafrika
erreichten.Um einen exotischen IFA in Kenia zu verkaufen
brauch man genau soviel Glück und Zeit, wie beim Kauf eines preiswertes Fahrzeuges zur
Weiterreise (Kompromisse).
Bei internationalem Gebrauchtwagenhandel auf Vertrauensbasis
(ohne eindeutige Identifizierung der Geschäftspartner) sollte eine Win & Win
Situation angestrebt werden - man weiß ja nie - vielleicht trifft man sich doch einmal.
Siehe auch "Gemütlicher
Teil" der Bullitour |

Unser neues Gefährt: "Ein Bulli mit
Vergangenheit"
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REISELEKTÜRE:

Nairobi River Road von Meja Mwangi
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© DINE
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