PALMZIP.SYS
 |
PalmZIP ist ein Gerätetreiber, der den Betrieb des ZIP-Laufwerks
von Iomega an vielen DOS-kompatiblen Palmtop-Computern ermöglicht, wenn
der von Iomega mitgelieferte Treiber nicht funktioniert.
|  |
Handikaps des Treibers von Iomega:
- Benötigt DOS 4.x oder höher
- Benötigt 80286-CPU oder höher
- Hoher Speicherplatzbedarf
- Sehr lange Verzögerung des Bootvorgangs
Voraussetzungen für palmZIP:
- DOS 2.x oder höher
- 8086-CPU oder höher
- Parallele Schnittstelle (Standard genügt, bidirektional wird unterstützt)
- Iomega ZIP-100-Laufwerk, Parallelport-Version. Das
ZIPplus-Laufwerk und neuere ZIP-100-Laufwerke werden nicht unterstützt.
Prüfen Sie vor einer Bestellung bitte, ob die Demoversion (siehe unten) funktioniert.
Siehe auch Jeffrey Hayes Bericht über die Kompatibilität von palmZIP mit seinen Rechnern
und Laufwerken.
Charakteristika:
-
Diskettenformate: Erkennt normale ZIP-Disketten ab DOS 4.x.
Für ältere DOS-Versionen müssen die Sonderformate "3xFAT12" oder
"3xFAT16" eingesetzt werden, bei denen eine ZIP-Diskette in 3 Partitionen
zu je 32 MByte eingeteilt ist.
-
Größe des Treibers: ca. 3 KByte. Dazu kommen noch das Formatier-
und Konfiguriertool ZIPMAN und das Utility ZIPCOPY mit jeweils ca. 2 KByte.
-
Verfügbarkeit:
Version 1.10 seit August 1998,
Version 1.20 seit September 1998,
Version 1.21 seit April 1999,
Version 1.22 seit November 2003 (behebt Fehler in palmzip.sys und zipcopy.com).
Eine kostenlose DEMO-VERSION steht hier direkt zum
Download bereit: PALMDEMO.ZIP (32K).
Zur Vervollständigung der Kompatibilitätsliste benötige ich
noch Testresultate. Ich bitte deshalb um Rückmeldung!
-
Preis: 8 € bei E-Mail-Versand bzw. 12 € für Diskette und gedruckte Anleitung. Preise inkl. 19% MwSt. und Versand im Inland (Stand 2/2006).
-
Support:
Das hier kostenlos erhältliche Service-Paket besteht aus Updates
und Ergänzungen zu den im Lieferumfang von palmZIP enthaltenen
Utilities.
- ZIPMAN 1.40 (Formatier- und Konfiguriertool)
-
MDEXTERN 1.01 (nur für Atari Portfolio)
-
ZIPCOPY 1.1 (kopiert komplette palmZIP-Partitionen innerhalb einer Disk)
-
LPT_TEST 0.20 (zeigt an, ob palmZIP im bidirektionalen Modus betrieben
werden kann)
Service-Paket
downloaden (24 KByte, Stand: 2003-11-07)
Zugriff auf partitionierte Disketten per PC:
Der Treiber von Iomega ordnet dem ZIP-Laufwerk nur EINEN Laufwerksbuchstaben zu,
so daß ohne Umwege nur auf die erste Partition einer mit ZIPMAN formatierten
Diskette zugegriffen werden kann.
Stefan Matthaeus fand hierfür einen Ausweg, indem er den Treiber
SCSIDRV.SYS durch ASPIDISK.SYS von Adaptec ersetzte. Hier der entsprechende
Auszug aus CONFIG.SYS (Pfade und Schnittstellenparameter bitte selbst anpassen):
DEVICE = ASPIPPM1.SYS 049 FILE=ECR.ILM SPEED=10
DEVICE = SCSICFG.EXE /L=049 /V /N
DEVICE = ASPIDISK.SYS /D /R3
Beim Booten werden jetzt drei neue Laufwerke erstellt, die den
Partitionen der ZIP-Diskette entsprechen!
Zugriff auf partitionierte Disketten unter Linux:
- Das Kernelmodul ppa muss geladen sein.
Falls Sie für Ihr Laufwerk den neueren imm-Treiber verwenden,
ist dieses Laufwerk nicht kompatibel mit palmZIP!
- Die drei Partitionen werden über die Gerätedateien
/dev/sda2, /dev/sda3 und /dev/sda4 gemountet.
Zugriff auf partitionierte Disketten mit Atari ST etc.:
Auch Besitzer eines Atari-Computers (abgesehen vom Portfolio) können
die partitionierten Zip-Disketten nutzen, wie der von
zusammengestellte Beitrag beschreibt: ATARIZIP.TXT
Tip: Mobile Stromversorgung durch 4 Baby-Akkus
Neben palmZIP gibt es noch den Treiber PofoZip
für den Atari Portfolio.
Zip und Iomega sind eingetragene Warenzeichen der Firma
Iomega.
Die Abbildung in der rechten oberen Ecke zeigt das von
Iomega produzierte Zip-Laufwerk.
Zum Hauptmenü